Transparenz Arbeitsweise

Wie wir Nachrichten und Bilder erstellen

Faktenkurier ist ein automatisierter Nachrichtenüberblick. Das bedeutet: Wir schreiben nicht jede Meldung von Hand, sondern lassen technische Systeme fortlaufend öffentlich verfügbare Nachrichtenquellen auswerten, sortieren und zusammenfassen. Ziel ist ein schneller Überblick mit klarer Quellenangabe, nicht die Erfindung eigener Nachrichten.

Die Grundlage jeder Meldung ist eine externe Originalquelle. Das können klassische Medien, Agenturen, Fachseiten, Behördenmeldungen oder alternative Quellen sein. Zu jeder Nachricht speichern wir, woher die Information stammt. Bei normalen Quellen verlinken wir die Originalquelle direkt. Bei einzelnen Quellen, bei denen wir keinen aktiven Link setzen möchten, zeigen wir die Original-URL trotzdem als Text an.

Wie die Nachrichtentexte entstehen

Zuerst prüft das System, ob eine Meldung grundsätzlich zu Faktenkurier passt. Werbung, Kaufberatung, reine Produktlisten, Rabattmeldungen oder offensichtliche Eigenwerbung werden herausgefiltert. Danach wird der Inhalt der Originalmeldung gelesen und in eine eigene, sachliche Zusammenfassung übertragen.

Dafür nutzen wir ein lokal betriebenes Sprachmodell. Dieses Modell hilft dabei, lange Texte kürzer und verständlicher zu machen, Dopplungen zu entfernen und wichtige Punkte herauszuarbeiten. Es soll neutral formulieren und keine politische Bewertung als eigene Meinung von Faktenkurier einbauen.

Zusätzlich erstellt das System zu vielen Artikeln eine kurze kritische Einordnung. Dort werden offene Fragen, Unsicherheiten oder mögliche Schwächen der Quellenlage genannt. Diese Punkte sollen Leser daran erinnern, dass eine einzelne Quelle nicht automatisch die ganze Wahrheit abbildet.

Wichtig ist: Auch wenn mehrere Prüfungen laufen, können Fehler passieren. Eine KI kann Inhalte falsch gewichten, missverstehen oder unvollständig wiedergeben. Deshalb steht bei den Artikeln ein Hinweis, dass die Originalquelle maßgeblich bleibt.

Wie die Bilder entstehen

Die Bilder auf Faktenkurier sind in der Regel keine Fotos realer Ereignisse. Sie werden lokal als Symbolbilder mit einem Bildmodell erzeugt. Das heißt: Das Bild soll das Thema einer Meldung visuell andeuten, aber nicht behaupten, genau den beschriebenen Ort, die beteiligten Personen oder den konkreten Moment zu zeigen.

Vor der Bilderstellung beschreibt ein Sprachmodell, welches Motiv zur Meldung passt. Daraus entsteht eine Bildanweisung für das lokale Bildmodell. Anschließend wird das Bild erzeugt, gespeichert und mit dem Hinweis gekennzeichnet, dass es KI-generiert wurde.

Bei Artikeln über reale Personen gelten strengere Regeln. Wenn eine namentlich genannte Person, ein Politiker, ein Sportler, ein Verdächtiger oder eine andere identifizierbare Person im Mittelpunkt steht, sollen keine Gesichter, Körper, Silhouetten oder Lookalikes erzeugt werden. Stattdessen nutzen wir neutrale Motive: Gebäude, Orte, Gegenstände, Dokumente, Fahrzeuge, leere Stadien, Symbole oder andere menschenfreie Szenen.

Ein Beispiel: Bei einem Fußballtransfer mit einem namentlich genannten Spieler soll kein erfundener Spieler gezeigt werden. Passender ist ein leerer Fußballplatz, ein Ball, eine leere Bank oder ein neutrales Trikot ohne Vereinslogo.

Was automatisch geprüft wird

Vor einer Veröffentlichung laufen mehrere Kontrollen. Das System prüft unter anderem, ob Artikelbilder lokal gespeichert sind, ob keine fremden Bild-URLs eingebunden werden, ob die kritischen Einordnungen vorhanden sind und ob bestimmte unerwünschte Formulierungen vermieden werden.

Außerdem achten wir darauf, dass Nachrichtenkarten, Artikelseiten und mobile Ansichten dieselben aktuellen Daten verwenden. Die Artikeldaten werden deshalb nicht dauerhaft im Browser zwischengespeichert.

Was Faktenkurier nicht ist

Faktenkurier ersetzt keine eigene Quellenprüfung. Die Seite soll Nachrichten bündeln, vereinfachen und verschiedene Perspektiven sichtbar machen. Sie ist aber kein Beweis dafür, dass jede einzelne Aussage vollständig, endgültig oder fehlerfrei ist.

Wer eine Meldung genau beurteilen möchte, sollte immer auch die Originalquelle lesen und bei wichtigen Themen weitere Quellen hinzuziehen.