TUM-Studie: Söder instrumentalisiert Lebenszyklus-Befund für Verbrenner-Debatte
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Deutschland 04.09.2026 17:26

TUM-Studie: Söder instrumentalisiert Lebenszyklus-Befund für Verbrenner-Debatte

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Thema der Originalnachricht von Augsburger Allgemeine

Eine TUM-Studie zur CO2-Bilanz von E-Autos wird politisch genutzt, um das EU-Verbot von Verbrennern zu kritisieren. Die Wissenschaftler zeigen, dass E-Autos im Lebenszyklus im Schnitt 41 Prozent weniger Emissionen haben, was von Kritikern als zu gering für ein sofortiges Verbot gewertet wird.

Analyse der Originalnachricht von Augsburger Allgemeine

Die Glaubwürdigkeit der TUM-Studie steht intern in der Kritik. Markus Lienkamp, Fahrzeugtechnik-Professor an der TUM, bemängelt, dass die Autoren keine Branchenexpertise besitzen und relevante Fachkollegen nicht eingebunden wurden. Er bezeichnet den Neuigkeitswert als gering, da die Daten in der Fachwelt bekannt seien. Dies wirft Fragen zur wissenschaftlichen Robustheit auf, da die Studie von drei Professoren stammt, die nicht alle dem Fahrzeugtechnik-Fachbereich angehören.

Die politische Instrumentalisierung ist evident. Markus Söder (CSU) bezieht sich explizit auf die Arbeit, um seine Forderung nach dem Ende des Verbrennerverbots zu stützen. Die Studie zeigt jedoch eine Spanne von -89 bis +21 Prozent Emissionen je nach Strommix. Die Nutzung des Durchschnittswertes von 41 Prozent weniger CO2 als Argument gegen EU-Regulierung stellt eine selektive Auslegung dar. Martin Wietschel vom Fraunhofer-Institut widerspricht, dass die EU-Methode falsch sei, da Emissionen sektorspezifisch bilanziert würden.

Interessenkonflikte prägen die Debatte. TUM-Präsident Thomas Hofmann, der die Studie in Auftrag gab, positioniert sich öffentlich gegen ein Verbrenner-Aus. Gleichzeitig investiert die bayerische Politik in andere Technologien. Die Studie dient somit als wissenschaftlicher Beleg für politische und industrielle Interessen, die Technologieoffenheit über strikte Emissionsziele stellen wollen. Wer profitiert, sind Automobilkonzerne und die bayerische Wirtschaft; benachteiligt werden…

Kritische Fragen zur Originalquelle

  • Warum wird die Studie von der TUM intern kritisiert?
    Markus Lienkamp kritisiert, dass die Autoren keine Erfahrung in der Automobilbranche haben und relevante Professoren wie er selbst nicht eingebunden wurden. Zudem sei der Neuigkeitswert gering, da die Daten bekannt seien.
  • Wie unterscheidet sich die Methodik der Studie von der EU-Regulierung?
    Die EU bilanziert nur die Emissionen während der Fahrt (Auspuff). Die Studie betrachtet den gesamten Lebenszyklus, einschließlich Batterieproduktion und Stromerzeugung, was zu einer Spanne von -89 bis +21 Prozent führt.
  • Welche politische Rolle spielt die Studie für Markus Söder?
    Söder nutzt die Studie als wissenschaftliche Untermauerung für seine Forderung, das Verbrenner-Aus der EU zu beenden. Er zitiert die Studie in der Bild am Sonntag, um seine Position der Technologieoffenheit zu stärken.
  • Gibt es wissenschaftliche Gegenargumente zur Forderung nach einer neuen Bewertung?
    Ja, Martin Wietschel vom Fraunhofer-Institut argumentiert, dass die bestehende EU-Regulierung korrekt sei, da Treibhausgasemissionen bereits sektorspezifisch (z.B. Stromsektor) bilanziert würden und keine produktspezifische Lebenszyklusanalyse nötig sei.

Quellenangabe

https://www.augsburger-allgemeine.de/wirtschaft/neue-tum-studie-relativiert-emissionsvorteil-von-e-autos-gegenueber-verbrennern-und-fordert-neue-eu-bewertung-soeder-nutzt-studie-politisch-115155761

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Der Prompt wurde mit dem KI-Agenten Q erstellt