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Reichtum konzentriert sich weiter: Deutschland unter den Top-Fünf der Millionäre

Laut einer aktuellen Studie hat die Zahl der Menschen mit investierbarem Vermögen von mindestens einer Million Dollar weltweit stark zugelegt. Deutschland belegt dabei einen führenden Platz.

Eine Analyse des Beratungsunternehmens Capgemini zeigt, dass sich die Gruppe der vermögenden Privatpersonen global deutlich ausweitet. Im vergangenen Jahr verfügten 25,3 Millionen Menschen über anlagefähiges Vermögen von mindestens einer Million US-Dollar, was einem Zuwachs von fast zwei Millionen gegenüber dem Vorjahr entspricht.

In Deutschland zählt das Wachstum ebenfalls zu den stärksten Entwicklungen in Europa. Rund 1,78 Millionen Personen erfüllten 2025 die Kriterien für diese Vermögensklasse, ein Anstieg um elf Komma ein Prozent. Ihr gesamtes investierbares Vermögen wuchs dank sinkender Inflation und positiver Marktentwicklungen um zwölf Komma sieben Prozent auf etwa 7,1 Billionen Dollar.

Die Verteilung des Kapitals bleibt dabei ungleich: Etwa fünftausend Superreiche halten mehr als ein Viertel des gesamten Finanzvermögens im Land. International positioniert sich Deutschland damit auf Rang drei der Nationen mit den meisten Millionären.

Den ersten Platz hält die USA mit 8,7 Millionen Vermögenden, gefolgt von Japan und China. Die vier führenden Länder vereinen zusammen fast zwei Drittel aller Dollar-Millionäre weltweit. Experten führen das Wachstum primär auf die Performance der Aktienmärkte in den letzten Monaten zurück.

Kritisch betrachtet

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  • Ausgangspunkt: Laut einer aktuellen Studie hat die Zahl der Menschen mit investierbarem Vermögen von mindestens einer Million Dollar weltweit stark zugelegt. Deutschland belegt dabei einen führenden Platz.
  • Bei wirtschaftlichen Meldungen ist entscheidend, wer am Ende zahlt und wer profitiert. Hinter Begriffen wie Entlastung, Wettbewerbsfähigkeit oder Haushaltsdisziplin können Umverteilungen zwischen Bürgern, Unternehmen und Staat versteckt werden.
  • Kritisch ist, ob Kosten nach unten weitergereicht werden: an Beschäftigte, Steuerzahler, Mieter, Kunden oder kleinere Betriebe, während größere Akteure politische Sonderregeln oder Gewinne sichern.
  • Eine mögliche Absicht muss nicht offen ausgesprochen werden. Oft reicht es, ein Problem so zu rahmen, dass Einschnitte, Privilegien oder teure Programme alternativlos wirken.
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