Wim Wenders nimmt umstrittenen Film vorerst aus dem Verkehr
Der Regisseur reagiert auf Kritik an einer Szene mit der damals minderjährigen Nastassja Kinski und zieht den Film "Falsche Bewegung" vorerst zurück.
In dem Film "Falsche Bewegung" von Wim Wenders aus den 1970er Jahren gibt es eine Szene, in der die damals 13-jährige Nastassja Kinski fast nackt mit einem deutlich älteren Schauspieler zu sehen ist. Kinski bezeichnete die Szene als problematisch.
Wenders erklärte, dass er die Szene heute nicht mehr so drehen würde und dankt den vielen Reaktionen, die seinen Blick auf die damaligen Ereignisse geschärft haben. Er betont die Notwendigkeit eines gesellschaftlichen Diskurses über solche Werke.
Der Regisseur kündigte an, den Film vorerst nicht mehr zu zeigen und von Streamingplattformen zu entfernen, bis eine einvernehmliche Lösung, auch mit Kinski, gefunden ist.
Wenders sieht in dem Fall eine grundsätzliche Debatte darüber, wie man mit Filmen umgehen soll, die in einer anderen Zeit entstanden sind. Er betont, dass der damalige Regisseur keinen Vorwurf zu machen habe, da er den Zeitgeist abbilden wollte.
Der Film wurde später mehrfach verändert, was bei anderen Werken üblich ist. Wenders hatte später erneut mit Kinski zusammengearbeitet, unter anderem bei "Paris, Texas" (1984).
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Quellenangabe
Grundlage: Deutsche Welle-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.
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