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Brasilien positioniert sich als neuer Anbieter Seltener Erden neben China

Brasilien erlebt einen starken Anstieg von Projekten zum Abbau Seltener Erden und könnte künftig mit China konkurrieren. Große Bergbauunternehmen investieren in die Erschließung großer Vorkommen.

Das australische Bergbauunternehmen Meteoric Resources investiert in das "Caldeira-Projekt" in Minas Gerais, das größte ionische Tonvorkommen weltweit und eine wichtige Quelle für mittlere und schwere Seltene Erden wie Dysprosium und Terbium.

Diese Metalle sind essenziell für Hochleistungsmagnete in Windkraftanlagen und Elektromobilität. Die Nachfrage hat sich seit 2015 verdoppelt und wird bis 2030 weiter steigen, da sie unter anderem für Elektrofahrzeuge, KI-Rechenzentren und Robotik benötigt werden.

Brasilien verfügt mit rund 21 Millionen Tonnen nach China (44 Millionen Tonnen) über die zweitgrößten Reserven weltweit. Die steigende Nachfrage führt zu einem starken Anstieg der Anträge für den Abbau: Zwischen 2023 und 2024 wurden bereits 1662 Anträge gestellt, deutlich mehr als in den Jahrzehnten zuvor.

Die brasilianische Bergbaubehörde ANM verzeichnet insgesamt 2758 Projekte, was auf einen regelrechten "Goldrausch" im Bereich Seltener Erden hindeutet. Experten sehen Brasilien als zukünftigen Konkurrenten Chinas auf dem globalen Markt.

Kritisch betrachtet

  • Am Ende ist entscheidend, wer zahlt: Beschäftigte, Verbraucher, kleine Betriebe oder Steuerzahler.
  • Wachstum, Sparzwang oder Entlastung können als Begründung dienen, um neue Abgaben, Kürzungen oder Subventionen durchzusetzen.
  • Große Akteure können profitieren, während kleinere Betriebe und Haushalte weniger Ausweichmöglichkeiten haben.
  • Technische Abhängigkeiten entstehen oft schneller, als Nutzer und Behörden sie kontrollieren können.

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Grundlage: Deutsche Welle-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.

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