Zoll sichert acht Tonnen Kokain in Wilhelmshaven sicher
Bei einer Containerkontrolle im Jade-Weser-Port machen die Behörden einen der größten Drogenfunde der letzten Jahre. Zwei Drahtzieher werden durch eine Täuschung gefasst.
Zollbeamte haben auf einem Schiff aus Sierra Leone in Wilhelmshaven mehr als acht Tonnen Kokain entdeckt. Der Fund im Jade-Weser-Port wurde bereits am 9. Februar gemacht, blieb aber zunächst geheim.
Bei der Durchleuchtung des Containers stießen die Ermittler auf 400 Pakete, die jeweils rund zwanzig hartgepresste Blöcken enthielten. Die Täter hatten den Frachtgut mit GPS-Sendern ausgestattet, um den Transport zu überwachen.
Der geschätzte Straßenverkaufswert der beschlagnahften Ware liegt bei etwa 500 Millionen Euro. Westafrika dient dabei häufig als Umschlagplatz für Drogen aus Südamerika, was die Kontrollen notwendig machte.
Durch internationale Ermittlungsarbeit und ein Täuschungsmanöver konnten im Mai zwei Hintermänner in Spanien festgenommen werden. Der Fall ist Teil einer größeren Europol-Operation gegen synthetische Drogen, bei der bereits 24 Labore zerstört und Dutzende Tatverdächtige verhaftet wurden.
Kritisch betrachtet
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- Gesundheitsmeldungen können leicht Angst erzeugen. Kritisch ist, ob die Nachricht Menschen wirklich informiert oder ob Risiken so zugespitzt werden, dass politische Kontrolle, neue Ausgaben oder kommerzielle Interessen leichter akzeptiert werden.
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