DFB erwägt Bewerbung für Fußball-WM 2038 oder 2042
Der Deutsche Fußball-Bund prüft eine mögliche Austragung der Weltmeisterschaft in den Jahren 2038 oder 2042. Parallel dazu hat die FIFA neue Sicherheitsregeln für die kommende WM in Nordamerika eingeführt.
Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) denkt über eine Bewerbung für die Ausrichtung einer Fußball-Weltmeisterschaft in den Jahren 2038 oder 2042 nach. Präsident Bernd Neuendorf hat bereits Gespräche mit dem DFB-Präsidium und dem Ligaverband geführt, eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Für das geplante Turnier sind insgesamt vierzehn Spielstätten vorgesehen. Diese müssen jeweils über eine Mindestkapazität von 40.000 Plätzen verfügen. Als mögliche Austragungsorte werden unter anderem die deutschen Städte Berlin, München, Dortmund und Stuttgart genannt. Weitere Kandidaten sind Hamburg, Leipzig, Frankfurt am Main, Köln und Düsseldorf.
Im Vorfeld der WM 2026 in Nordamerika hat die FIFA neue Sicherheitsbestimmungen für Zuschauer erlassen. Demnach ist es aus Sicherheitsgründen nicht mehr erlaubt, leere oder wiederverwendbare Flaschen mit in die Stadien zu bringen. Auch das Nachfüllen an öffentlichen Trinkstellen ist untersagt.
Die Vorbereitungen der Nationalmannschaften für die WM 2026 laufen ebenfalls. So hat die japanische Mannschaft ihren Trainingsplatz in Mexiko aufgrund von Problemen mit dem Rasen gewechselt. Der iranische Verband bestätigte, dass alle Kadermitglieder ihre Visa für die Einreise erhalten haben.
Kritisch betrachtet
- Neben dem Ergebnis laufen Interessen von Verbänden, Sponsoren und Medienrechten mit.
- Fans und Sportler tragen Kosten, Druck oder Reisebelastung oft stärker als die Vermarkter.
- Sportliche Begeisterung kann Macht- und Geldfragen überdecken.
Quellenangabe
Grundlage: ZDFheute-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.
- ZDFheute
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