Neue App erkennt smarte Brillen zur Wahrung der Privatsphäre
Die iOS-App NoGlasshole erkennt in der Nähe befindliche Smartglasses und soll so gegen unerwünschte Aufnahmen schützen.
Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartglasses wie Meta Ray-Ban oder Oakley wächst auch die Sorge um Datenschutz, da diese Brillen Fotos und Videos aus der Nutzerperspektive aufnehmen können. Meta versucht dies durch eine aufleuchtende LED anzuzeigen, die Aufnahmen signalisiert.
Allerdings gibt es Methoden, diese LED zu deaktivieren, sodass Aufnahmen unbemerkt bleiben können. Um dem entgegenzuwirken, wurde die App NoGlasshole entwickelt, die über Bluetooth-Signaturen Smartglasses in der Umgebung erkennt.
Die App kann derzeit Geräte von Meta, Snap und anderen Herstellern identifizieren, unterscheidet jedoch nicht, ob gerade aufgenommen wird. Die Erkennung erfolgt lokal und nur auf Tastendruck, um Akku zu sparen.
Zusätzlich bietet NoGlasshole einen Filter, der Gesichter auf vorhandenen Aufnahmen unscharf stellt. Der Quellcode der App ist offen, und die Funktionen laufen ohne Internetverbindung, was den Datenschutz der Nutzer unterstützt.
Kritisch betrachtet
- Technische Abhängigkeiten entstehen oft schneller, als Nutzer und Behörden sie kontrollieren können.
- Datenzugriff, Sicherheitslücken und Plattformmacht treffen am Ende die Nutzer, nicht nur die Anbieter.
- Innovation darf nicht als Vorwand dienen, Risiken und Folgekosten erst nach Einführung zu klären.
Quellenangabe
Grundlage: heise online-Artikel aus Originalseite/Feed ausgelesen und neu zu formulieren.
- heise online
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