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EU-Kommission präsentiert Paket zur digitalen Souveränität mit Fokus auf Open Source

Die EU-Kommission will mit einem neuen Paket die digitale Abhängigkeit von ausländischen Technologieanbietern verringern und setzt dabei auf Open-Source-Strategien.

Die EU-Kommission hat ein Paket vorgestellt, das die digitale Souveränität Europas stärken soll. Ein zentraler Bestandteil ist der Cloud & AI Development Act (CADA), der unter anderem Open-Source-Software in der öffentlichen Verwaltung fördert.

Der Bitkom-Präsident begrüßt die ganzheitliche Herangehensweise, die die gesamte Wertschöpfungskette von Halbleitern bis zu Apps umfasst. Er betont die Bedeutung von Wahlfreiheit, offenen Standards und Interoperabilität für eine echte digitale Eigenständigkeit.

Die Free Software Foundation Europe sieht im Paket einen möglichen Paradigmenwechsel, da das Prinzip „Free Software First“ für öffentliche Beschaffungen verankert wird. Dies entspricht dem Grundsatz, dass mit öffentlichen Mitteln finanzierte Software der Allgemeinheit frei zugänglich sein sollte.

Die FSFE fordert verbindliche Vorgaben, um die Umstellung auf freie Software voranzutreiben. Eine Umleitung eines Teils der jährlich 264 Milliarden Euro, die die EU für proprietäre IT-Produkte ausgibt, könnte die digitale Souveränität erheblich stärken.

Auch Vertreter offener Kommunikationsstandards wie Matrix sehen das Paket als wichtigen Schritt, um Abhängigkeiten von einzelnen Anbietern zu vermeiden und den Binnenmarkt zu schützen. Kritiker warnen jedoch vor möglichen protektionistischen Effekten und einer Fragmentierung des Marktes.

Kritisch betrachtet

  • Das Paket umfasst den Cloud & AI Development Act (CADA), doch fehlen konkrete Zeitpläne oder verbindliche Ziele für die Umsetzung der Open-Source-Förderung in öffentlichen Verwaltungen.
  • Die Forderung der Free Software Foundation Europe nach verbindlichen Vorgaben wird erwähnt, jedoch bleibt unklar, ob die EU-Kommission diese Forderungen aufgreift oder wie sie durchgesetzt werden sollen.
  • Die Kritik an möglichen protektionistischen Effekten und Marktfragmentierung wird genannt, ohne dass der Artikel Beispiele oder Gegenmaßnahmen diskutiert, um diese Risiken zu minimieren.
  • Die Umleitung von Teilen der 264 Milliarden Euro Ausgaben für proprietäre IT-Produkte wird als Chance dargestellt, aber es fehlen konkrete Vorschläge oder Berechnungen, wie viel Geld tatsächlich umgeschichtet werden könnte.

Quellenangabe

Grundlage: heise online-Artikel aus Originalseite/Feed ausgelesen und neu zu formulieren.

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Wissenschaft & Technik
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normal
Bestaetigungsgrad
teilweise bestaetigt
Risiko
niedrig
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EU
Laenge
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