Enhanced Games: Doping-Erlaubnis bei US-Sportveranstaltung mit deutscher Beteiligung
Die ersten Enhanced Games finden 2026 in Las Vegas statt. Bei diesem Event ist Doping ausdrücklich erlaubt. Zwei deutsche Athleten sind im Schwimmen und Sprint am Start.
Die Enhanced Games bieten hohe Preisgelder, darunter eine Million US-Dollar für Weltrekorde im 100-Meter-Sprint und 50-Meter-Freistil-Schwimmen. Die Veranstaltung umfasst Leichtathletik, Schwimmen, Gewichtheben und Strongman-Wettkämpfe.
Die Teilnehmerzahl ist mit 42 Athletinnen und Athleten vergleichsweise gering. Die Organisation wird von Arno D'Souza gegründet, der von Maximilian Martin als Gesicht der Veranstaltung abgelöst wurde.
Finanziert wird das Event unter anderem von Peter Thiel, einem deutsch-amerikanischen Unternehmer, sowie Donald Trump Jr., dem deutschen Investor Christian Angermayer und weiteren Geldgebern aus den USA, Indien und Saudi-Arabien.
Das Geschäftsmodell umfasst neben der Sportveranstaltung auch den Verkauf von Pharmazeutika über die eigene Website. Die Athletenprofile sind weniger prominent als die Produktseiten für leistungssteigernde Mittel.
Kritisch betrachtet
- Am Ende ist entscheidend, wer zahlt: Beschäftigte, Verbraucher, kleine Betriebe oder Steuerzahler.
- Wachstum, Sparzwang oder Entlastung können als Begründung dienen, um neue Abgaben, Kürzungen oder Subventionen durchzusetzen.
- Große Akteure können profitieren, während kleinere Betriebe und Haushalte weniger Ausweichmöglichkeiten haben.
- Neben dem Ergebnis laufen Interessen von Verbänden, Sponsoren und Medienrechten mit.
Quellenangabe
Grundlage: Deutsche Welle-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.
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Nachrichtenparameter
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