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DGB fordert Wiedereinführung der Vermögensteuer für Superreiche

Der Deutsche Gewerkschaftsbund schlägt vor, Superreiche in Deutschland stärker zur Finanzierung des Gemeinwesens heranzuziehen, unter anderem durch eine Reform der Vermögensteuer.

Rund 5.000 Superreiche besitzen mehr als ein Viertel des Finanzvermögens in Deutschland, eine Zahl, die im Vergleich zum Vorjahr um etwa 1.100 Personen gestiegen ist.

Der DGB schlägt vor, Vermögen oberhalb von einer Million Euro (bzw. zwei Millionen Euro bei Verheirateten) zu besteuern, um die soziale Ungleichheit zu verringern.

Die Vermögensteuer wurde in Deutschland seit 1997 nicht mehr erhoben, nachdem das Bundesverfassungsgericht die bisherige Regelung wegen Ungleichbehandlung von Immobilien und anderen Vermögenswerten für verfassungswidrig erklärt hatte.

Die Wiedereinführung der Vermögensteuer ist auch eine Forderung der SPD, wurde jedoch im Koalitionsvertrag aufgrund des Widerstands der Union nicht aufgenommen.

Der DGB sieht in der stärkeren Besteuerung der Reichsten einen Weg, die klammen Staatskassen zu entlasten und soziale Ungleichheit zu bekämpfen.

Kritisch betrachtet

  • Am Ende ist entscheidend, wer zahlt: Beschäftigte, Verbraucher, kleine Betriebe oder Steuerzahler.
  • Wachstum, Sparzwang oder Entlastung können als Begründung dienen, um neue Abgaben, Kürzungen oder Subventionen durchzusetzen.
  • Große Akteure können profitieren, während kleinere Betriebe und Haushalte weniger Ausweichmöglichkeiten haben.
  • Gesundheits- und Pflegepolitik trifft Betroffene direkt, wird aber oft als reine Finanzierungsfrage behandelt.

Quellenangabe

Grundlage: ZDFheute-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.

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