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Hinterbliebene fordern Aufklärung und Entschädigung zum Tian'anmen-Massaker

Zum 37. Jahrestag des Tian'anmen-Massakers fordern Angehörige der Opfer in China weiterhin eine offizielle Aufarbeitung und Entschädigung. Die chinesische Regierung hält das Thema jedoch weiterhin unter Verschluss.

Am 4. Juni 1989 hatten Studierende den Tian'anmen-Platz in Peking friedlich besetzt, um für Demokratie zu demonstrieren. Das chinesische Militär schlug die Proteste gewaltsam nieder, wobei nach Schätzungen von Amnesty International bis zu 3.000 Menschen getötet wurden.

In China ist das Thema des Massakers ein Tabu. Die Behörden verhindern systematisch jegliches Erinnern an die Ereignisse. So wurde Angehörigen der Opfer zuletzt von der Polizei untersagt, am Jahrestag einen Friedhof aufzusuchen.

Die Vereinigung "Mütter des Tian'anmen" kritisiert, dass die Regierung ihrer Verantwortung nicht nachkomme, keine Wiedergutmachung leiste und öffentliche Diskussionen unterdrücke.

In der Sonderverwaltungsregion Hongkong wurde traditionell öffentlich des Massakers gedacht. Dieses Jahr spannte der Künstler Chen Sanmu einen roten Faden nahe dem Victoria-Park, der das Datum symbolisiert. Die Polizei nahm jedoch kurz darauf seine Personalien auf und durchsuchte ihn.

US-Außenminister Rubio betonte, dass Zensur die Vergangenheit nicht auslöschen könne. Der Aktivist Lai hofft auf eine Anerkennung der Wahrheit durch China und einen Dialog über die Ereignisse.

Kritisch betrachtet

  • Sicherheitsargumente können höhere Kosten und Eskalationsrisiken verdecken.
  • Rüstungsinteressen und Bündnislogik profitieren eher als Steuerzahler oder Soldaten.
  • Die politische Debatte darf nicht nur Einsatzfähigkeit zählen, sondern auch Folgekosten und zivile Risiken.

Quellenangabe

Grundlage: Deutschlandfunk-Artikel aus Originalseite/Feed ausgelesen und neu zu formulieren.

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  • Deutschlandfunk

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