Ex-Toxikologe kritisiert Sicherheitsprüfungen von Corona-Impfstoffen
Ein ehemaliger Pfizer-Toxikologe äußert in einem Interview Bedenken gegenüber der präklinischen Testung von Corona-Impfstoffen. Er verweist auf Tierversuche mit trächtigen Ratten und Daten aus dem US-Meldesystem VAERS, die nach seinen Angaben auf erhöhte Fehlg
Helmut Sterz, der über drei Jahrzehnte leitende Funktionen in der Arzneimittelsicherheit bei verschiedenen Pharmaherstellern innehatte, äußert in einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal NIUS schwerwiegende Kritik an den bisherigen Sicherheitsbewertungen von Corona-Impfstoffen. Seine Bedenken richten sich insbesondere gegen die präklinischen Prüfverfahren, die vor einer möglichen Zulassung durchgeführt wurden.
Als konkretes Beispiel führt Sterz eine Tierstudie an, in der trächtige Ratten geimpft wurden. Nach seinen Angaben zeigten diese Tiere statistisch signifikant häufiger frühe Schwangerschaftsabbrüche im Vergleich zu Kontrollgruppen. Er betont, dass solche reproduktionstoxikologischen Daten für die Risikobewertung von Medikamenten während der Schwangerschaft von zentraler Bedeutung sind.
Darüber hinaus verweist er auf Meldungen aus dem US-amerikanischen VAERS-Datenbanksystem, das unerwünschte Arzneimittelwirkungen dokumentiert. Sterz stellt fest, dass sich in den dort eingegangenen Berichten später eine Häufung von Aborten bei geimpften Personen beobachten ließ. Er fordert daher eine kritische Überprüfung der bestehenden Sicherheitsdatenlage.
Die im Interview angesprochenen Befunde stützen sich auf seine langjährige Berufserfahrung und die von ihm ausgewerteten Studiendaten sowie Meldesysteme. Das Gespräch mit NIUS macht seine Kritik an den bisherigen Prüfverfahren öffentlich und regt damit eine Diskussion über die Transparenz präklinischer Forschungsergebnisse an.
Kritisch betrachtet
- Fehlen unabhängiger Validierung der von Helmut Sterz angeführten Tierversuchsdaten zur reproduktionstoxikologischen Bewertung.
- Unzureichende Transparenz bezüglich der Studie an trächtige Ratten und der statistischen Signifikanz früher Schwangerschaftsabbrüche.
- Mangelnde Differenzierung kausaler Zusammenhänge in den Meldungen des VAERS-Datenbanksystems gegenüber Placebo-Gruppen.
- Verzögerung bei der geforderten kritischen Überprüfung der bestehenden Sicherheitsdatenlage durch unabhängige Gremien.
Quellenangabe
Grundlage: NIUS-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.
- NIUS
Nachrichtenparameter
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- Gesundheit
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