Amnesty: Weltweite Hinrichtungen erreichen 40-Jahres-Hoch
Im Jahr 2025 wurden mindestens 2707 Hinrichtungen weltweit registriert, wobei die tatsächliche Zahl höher liegen dürfte. Iran und Saudi-Arabien verzeichnen deutliche Anstiege.
Die Zahlen aus China sind nicht enthalten, da die Regierung keine offiziellen Daten veröffentlicht. China gilt weiterhin als Land mit den meisten Hinrichtungen weltweit.
Amnesty International kritisiert, dass einige Regierungen die Todesstrafe zur Machtdemonstration und politischen Kontrolle einsetzen. Die Verfahren seien oft unfair, besonders im Iran, wo 80 Prozent der registrierten Hinrichtungen stattfanden.
Im Iran hat sich die Zahl der Hinrichtungen im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Auch Saudi-Arabien verzeichnete einen Anstieg, viele Hinrichtungen erfolgten wegen Drogendelikten.
In den USA wurden 47 Menschen hingerichtet, die höchste Zahl seit 2009. Fast die Hälfte der Exekutionen fand im Bundesstaat Florida statt. Die Zahl der Todeszelleninsassen sank erstmals unter 2000.
Trotz der hohen Zahlen gibt es Fortschritte: Ende 2025 hatten 113 Staaten die Todesstrafe vollständig abgeschafft, im Vergleich zu 16 Ländern im Jahr 1977.
Kritisch betrachtet
- Technische Abhängigkeiten entstehen oft schneller, als Nutzer und Behörden sie kontrollieren können.
- Datenzugriff, Sicherheitslücken und Plattformmacht treffen am Ende die Nutzer, nicht nur die Anbieter.
- Innovation darf nicht als Vorwand dienen, Risiken und Folgekosten erst nach Einführung zu klären.
Quellenangabe
Grundlage: Deutsche Welle-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.
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