Amazon erhöht Investitionen in internationales Weiterbildungsprogramm auf eine Milliarde US-Dollar
Amazon plant, eine Milliarde US-Dollar in sein globales Weiterbildungsprogramm Career Choice zu investieren, um Mitarbeiter auf die Zukunft der Arbeit vorzubereiten.
Amazon hat angekündigt, eine Milliarde US-Dollar in das Weiterbildungsprogramm Career Choice zu investieren. Dieses Geld stammt aus dem Future Ready 2030 Fund, der insgesamt 2,5 Milliarden US-Dollar umfasst und darauf abzielt, den Zugang zu Bildung und Qualifizierung zu erweitern.
Das Career Choice-Programm richtet sich an Festangestellte in den Einstiegs-Karrierestufen 1 bis 3 in den USA und 13 weiteren Ländern, darunter Deutschland. In den USA ist das Angebot auch für höhere Karrierestufen verfügbar.
Amazon übernimmt 100 Prozent der Studiengebühren im Voraus und erstattet genehmigte Kosten für Bücher und Gebühren bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 4500 Euro. Seit 2012 haben weltweit über 300.000 Mitarbeiter an dem Programm teilgenommen; nun sollen weitere 500.000 hinzukommen.
Das Programm wird in den 14 Ländern weiterentwickelt, mit Fokus auf Bereiche mit hohem Beschäftigungswachstum wie Cybersicherheit, Softwareentwicklung, Logistik, erneuerbare Energien und Mechatronik. Die Kurse sind flexibel gestaltet, um unterschiedliche Arbeitszeiten zu berücksichtigen.
Neben Career Choice fördert Amazon auch andere Weiterbildungsinitiativen wie AWS Skill Builder und die Machine Learning University, die Mitarbeitern Zertifizierungen und Schulungen im Bereich Künstliche Intelligenz und Maschinelles Lernen ermöglichen. Die Kosten für AWS-Prüfungen in diesen Bereichen werden von Amazon übernommen.
Kritisch betrachtet
- Am Ende ist entscheidend, wer zahlt: Beschäftigte, Verbraucher, kleine Betriebe oder Steuerzahler.
- Wachstum, Sparzwang oder Entlastung können als Begründung dienen, um neue Abgaben, Kürzungen oder Subventionen durchzusetzen.
- Große Akteure können profitieren, während kleinere Betriebe und Haushalte weniger Ausweichmöglichkeiten haben.
- Technische Abhängigkeiten entstehen oft schneller, als Nutzer und Behörden sie kontrollieren können.
Quellenangabe
Grundlage: heise online-Artikel aus Originalseite/Feed ausgelesen und neu zu formulieren.
- heise online
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