Plug-in-Hybride verursachen deutlich höhere CO2-Emissionen als angegeben
Eine Studie des ICCT zeigt, dass Plug-in-Hybride in der EU zwischen 2021 und 2025 rund 100 Millionen Tonnen mehr CO2 ausstoßen als von den Herstellern angegeben.
Die Bundesregierung plant, die Zulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren, darunter auch Plug-in-Hybride, über das Jahr 2035 hinaus zu ermöglichen.
Die Daten basieren auf der Auswertung von einer Million Fahrzeugen, die zwischen 2021 und 2023 in der EU zugelassen wurden, und stammen von der Europäischen Umweltagentur.
Die tatsächlichen Emissionen der Plug-in-Hybride weichen erheblich von den offiziellen Herstellerangaben ab, was von Fachleuten bereits länger vermutet wurde.
Der ICCT-Europa-Geschäftsführer Peter Mock hebt die Diskrepanz zwischen den zugelassenen Werten und den realen Emissionen hervor.
Trotz der geplanten Klimaneutralität bei Fahrzeugen bis 2035 setzt sich die Bundesregierung weiterhin für die Bevorzugung von Plug-in-Hybriden ein.
Kritisch betrachtet
- Technische Abhängigkeiten entstehen oft schneller, als Nutzer und Behörden sie kontrollieren können.
- Datenzugriff, Sicherheitslücken und Plattformmacht treffen am Ende die Nutzer, nicht nur die Anbieter.
- Innovation darf nicht als Vorwand dienen, Risiken und Folgekosten erst nach Einführung zu klären.
Quellenangabe
Grundlage: ZDFheute-Artikel, aus Originalseite/Feed ausgelesen und als Faktenkurier-Artikel strukturiert.
- ZDFheute
Nachrichtenparameter
- Kategorie
- Welt
- Prioritaet
- normal
- Bestaetigungsgrad
- teilweise bestaetigt
- Risiko
- mittel
- Region
- EU
- Laenge
- Standardmeldung